BAD TASTE x BETTERRUN - Hello my name is FUCKOFF

BAD TASTE x BETTERRUN - Hello my name is FUCKOFF

 

Stolz präsentieren wir euch die erste Ausgabe von unserem neuen Format "Hello my name is ...". Zusammen mit dem BAD TASTE Magazin stellen wir euch hier auf dem Betterrun-Blog regelmäßig neue und spannende Writer vor. Im Interview erzählen die kreativen Mädels und Jungs ein bisschen was über ihren Hintergrund und die ein oder andere mitreißende Story von Graffiti Reisen, Chases und witzigen Aktionen. Passend zur neuen Interviewserie gibt's auch die frische Ausgabe des Bad Taste Magazins bei uns im Shop!

 Wir starten die Kollabo-Serie direkt mit einem Writer aus dem Norden. FUCKOFF  hat uns ein paar exklusive Aufnahmen zur Verfügung gestellt und interessante Infos über seine Sicht auf Graffiti preisgegeben. Genug von uns - lassen wir den Protagonisten mal zu Wort kommen! Viel Spaß!


Wann hast du mit Graffiti begonnen?

Mit dem Sprühen begonnen habe ich im Jahr 2010. Graffiti war in meinem Stadtteil wenig präsent - das Meiste kannte man eher aus dem Internet oder von Reisen. Ich hatte bis dahin keinen direkten Kontakt mit der Materie und kannte auch niemanden in meinem Bekanntenkreis, der damit schonmal in Berührung gekommen war. In den ersten Jahren war man auch nicht konstant dabei.


Was genau hat dich zum Sprühen gebracht?

Das kann ich heute garnicht mehr so genau sagen. Ich glaube aber, dass die Gründe rauszugehen sich schon stark verändert haben. Ob es jetzt heute die richtigeren Beweggründe sind im Vergleich zu den ersten Jahren kann ich nicht beurteilen.


Was motiviert dich dabei zu bleiben?

In erster Linie der Spaß an der Sache und die Freundschaften die darüber definiert werden. Sobald es sich wie Arbeit anfühlt, kann man sich den Abend auch anderweitig vertreiben. Ich sehe auch nicht ein mich für ein Hobby zu stressen, anstatt einfach nur eine gute Zeit zu haben. Ich habe ein normales Leben und Graffiti ist nicht mein Leben. 


Aus welcher Stadt kommst du ursprünglich?

Geboren in Bologna, seit 2001 lebe ich in Norddeutschland.


Lieblingsuntergrund - Zug oder Wand?

Schwer zu sagen. Ich glaube das kann man nicht wirklich vergleichen. Ich finde beides reizvoll, aber das ändert sich auch immer mal wieder.


Welche Dosen bevorzugst du?

Eine bevorzugte Marke sehe ich da nicht. Ich finde  es aber interessant wieviele Hersteller in den letzten Jahren Müll auf den Markt gebracht haben ohne wirklich am eigentlichen Produkt zu feilen, dafür gibt es Kaffeetassen und andere sinnlose Accessoires. Ansonsten habe ich sehr gute Erfahrungen im Regen gemacht mit der MTN94.


Gibt es Sprüher, die dich beeinflusst haben?

Konkrete Namen fallen mir nicht ein. Freunde mit denen man viel Zeit verbringt färben natürlich auf mich ab. Mich inspirieren aber nicht nur andere Sprüher, sondern auch Grafiken, Cartoons oder freie Malerei.


Worauf legst du beim Sprühen besonders wert?


Ich glaube mir ist es wichtig, dass es leicht von der Hand geht. Überladene Pieces mit mindestens 4 Farben im Fillin und Effekten machen mir wenig Spaß und sind am Ende sogar störend bei der Ausführung. Ein Throw-up mit vielfarbiger Füllung verliert schnell diesen rohen Ausdruck. Ich würde eher versuchen saubere Outlines zu malen und den restlichen Quatsch weitestgehend zu reduzieren. Dazu kommt noch, dass mich das Spotten schnell nervt. Wenn man direkt gute Fotos bekommt als stundenlang irgendwo zu lauern, ist das unterm Strich die bessere Aktion. Ich finde mittlerweile gute Nachtfotos sogar fast schon besser als diese elendig gleich aussehenden Bahnsteigbilder.


Gibt es besondere Urlaubsziele oder Urlaubserfahrungen, von denen du berichten kannst?

Ich habe keine konkreten Ziele wenn es um Graffiti geht. Ich sehe mich auch nicht als Trainbomber, sondern als normale Person, die ab und zu sprühen geht. Wie gesagt  ist das Ganze für mich eher ein Ventil zum abschalten und das mache ich im Urlaub auch.


Gibt's Pläne für die Zukunft - Städte, Reisen und Zugmodelle, die noch auf der Liste stehen?

Für die Zukunft wünsche ich mir eigentlich nur, das Ganze weiterhin nicht so ernst zu nehmen wie viele andere. Solange man eine gewisse Distanz aufrecht erhalten kann, bleibt wenig Spaß auf der Strecke und dadurch erhoffe ich mir noch das eine oder andere weitere Jahr damit weiterzumachen. 

Wie bereits erwähnt bedeutet nicht jede Reise, dass man auch mit den typischen Trophäen heimkehrt. Bestimmte Modelle zu jagen finde ich anstrengend und bedeutet nervigen Mehraufwand. Ich glaube dem werden nur ganz wenige Ausnahmen gerecht, aber ich finde es schön wenn Freunde bei so einer Jagd erfolgreich sind.


Abschließende Worte und Shout outs?

Herzlichste Grüße an Freunde und Familie, ihr wisst wer gemeint ist.


Abschließende Worte und Shout outs?

Bleibt cool und innovativ - einfach mal machen - dann wird‘s gut! thx - danke für den Support!

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